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Das Projekt

"Kinder im Slum" vom Mansarovar Park, Delhi Indien

Unser Schulprojekt ermöglicht aktuell 83 Kindern im Alter ab 3 Jahren den Zugang zu Hygiene, Bildung, Sport und sozialen Kontakten. Einige der Kinder hatten bis sie zu uns kamen nicht einmal einen Namen! Der Unterricht findet direkt im Slum in einfachster Infrastruktur statt. Die Kinder lernen so ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Im Vordergrund sollen Massnahmen stehen, die den Kindern mittel und langfristig gesehen am meisten von Nutzen sind. 

 

 

Unser Erfolgskonzept:
Mit Bildung und Betreuung langfristig und nachhaltig helfen!

  • Durch vollwertige Betreuung und Unterricht, Hilfe zur Selbsthilfe leisten im vertrauten Umfeld.
  • Was lernen die Kinder?
    Hygiene, Ordnung, das 1x1, das ABC, Lesen und Schreiben in Englisch und Hindi, singen, Bewegung, Teamgeist uvm.
  • Was bekommen sie sonst noch?
    Medizinische Versorgung, Essen + Trinken und vor allem viel Aufmerksamkeit.
  • Auch die Eltern erhalten Beratung und Integration mit Schwerpunkt Hygiene und diversen Lebensthemen. Sie werden auch ins Schulprojekt integriert und erhalten kleinere Aufgaben innerhalb des Unterrichtes.
  • Die Kinder haben nun eine Tagesstruktur und kommen mit grosser Freude zu uns. Sie sind nicht mehr Unterernährt und es steht ihnen jederzeit sauberes Wasser zur Verfügung.

  

Nächste Zielsetzungen und Meilensteine:

Wir planen laufend am Ausbau und an der Erweiterung des Projektes. Aktuell beschäftigen wir uns mit der Umsetzbarkeit folgender Themen und Ideen:

  • Integration der Kinder bei genügender Reife in eine gute staatliche Schule in Delhi.
  • Durchführung von Abendprogrammen für jugendliche Knaben und Mädchen. (Workshops und Ausbildungsprogramme)
  • Gespräche mit den Behörden für eine weitere Baute mitten im Slum.

 

 


Situation vor Ort

Unter der Brücke der Bahnstation Mansarovar Park in Neu-Delhi, am Rande der Zivilisation, leben Familien in selbstgebauten Zelten, sofern man diese so nennen kann.

In den Monsunmonaten (Regensaison), schwemmt das Wasser wie ein Bach durch das Armenviertel. Krankheiten brechen aus und einige der Kinder werden das Ende der Regenzeit nicht erleben...

  

 

Hier wohnen sehr viele Kinder, leider auch viele ohne Eltern und jeglicher Unterstützung eines Erwachsenen. Viele von ihnen werden ohne externe Hilfe zwangsläufig in die Kriminalität fallen. Im weiteren ist die hygienische Situation sehr erschreckend. Viele Kinder sind krank und leiden unter chronischen Magenbeschwerden und/oder Durchfall.

 

 

Auch in einem Armenviertel hat es unterschiedliche Abstufungen. So haben die einen bereits ein Backstein/Wellblech-Häuschen, saubere Kleidung und das nötigste an Nahrung. Während die Anderen, wenn überhaupt, ein Zeltunterschlupf haben, geschweige denn Kleider oder Nahrung. Vorallem Kleinkinder ohne Eltern sind häufig benachteiligt, da sie Mühe haben sich gegen die Anderen durchzusetzen.

 

 

Genau hier kommen wir von SCOH ins Spiel und Handeln sofort. Schritt für Schritt verbessert sich die Situation spürbar vor Ort und die Menschen beginnen mit Sorgfalt an sich und Ihrer Umgebung mehr Beachtung zu schenken und mehr Sorge zu tragen.

Was wir bisher an der Umgebung bewirken konnten:

  • Sorge tragen an der Wasser Pipeline.
  • Sauberhalten gewisser Slum Quartiere durch Ämterverteilung und Verantwortungsaufgaben.
  • Akzeptanz gegenüber unserem Team vor Ort.
  • Interesse der Eltern die Kinder zur Schule zu senden und auch selbst vom Unterricht zu profitieren.
  • Risiken über die Einnahme von verunreinigtem Essen und Getränken.

 

 


Die Entwicklung vor Rajma (Mohit)
2013

Wir haben Rajma (mit Spitzname Mohit) als einen verängstigten und schüchternen Junge kennen gelernt. Er lebt mit seinen Eltern mitten im Slum, wo sie sich jeden Tag durchs Leben kämpfen.


2014

Rajma's Mutter ist verstorben. Der Vater versucht mit aller Kraft sich um seinen Sohn zu kümmern, doch es ist schwer. Rajma ist schwer Krank, sein Zustand ist sehr kritisch, er benötigt sofort Hilfe. Wir sprechen mit seinem Vater und bieten ihm Hilfe an. Unser Team vor Ort kümmert sich umgehend um Rajma und versorgt ihn mit allem was er braucht.

 

2015

Rajma's Vater ist sehr bemüht ihn zu uns in die Schule zu schicken, wo er sich inzwischen gut eingelebt hat. Noch immer ist er etwas schüchtern, aber das Vertrauen kommt immer mehr. Der Appetit ist da und er geniesst jede Mahlzeit.

 

2016

Mohit ist aufgetaut. Er ist richtig lebendig und voller Energie. Er strahlt und freut sich über unser kommen. Wir haben sogar gemerkt, dass Mohit ein bisschen frech sein kann. Seine Lebenskraft und Willensstärke ist bemerkenswert. Er ist ein sehr vitaler Junge geworden.


2017

Es ist eine Freude die Entwicklung von Mohit (Rajma) zu beobachten. Er ist richtig gewachsen und gesund, ja ein aufgeweckter, lieber und fröhlicher Junge. Unglaublich der Fortschritt in diesen paar Jahren. Rajma lernt fleissig mit den anderen, spielt und lacht. Bei unseren Besuchen geniesst er das rumtollen, die Aufmerksamkeit und ganz besonders die Schweizer Schokolade. Sein Strahlen und seine Freude berühren unsere Herzen jedes mal von neuem, man kann seine Dankbarkeit richtig spüren. Ja Mohit's Entwicklung zeigt uns, dass sich jede Minute und jeder Augenblick von SCOH gelohnt hat und ist für uns Antrieb mit voller Energie weiter zu machen.


2018

Mohit ist ruhiger und etwas zurückhaltender, aber er hat immer noch eine immense Energie :-).

 

2019

Er ist nach wie vor ein fröhlicher Junge, wie man sieht und er ist schon wieder richtig gewachsen. Unglaublich wie die Zeit vergeht.

 

2020

Dieses Jahr ist ein schweres Jahr, besonders für die Kinder. Es geht auch bei Mohit nicht einfach vorüber. Diese Pandemie hat ihn geprägt, er ist bemüht zu lachen, doch die Leichtigkeit ist etwas verschwunden. Doch Mohit ist ein Kämpfer. 

 

 


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